Editorial, Website
12 x 20 cm, 18 x 24 cm
Risografie, Digitaldruck
2023
Feministisches Denken und Handeln im Design umfasst nicht nur das Sichtbarmachen feministischer Positionen, sondern auch das Vorantreiben unserer eigenen fachlichen Emanzipation als Designer*innen. Um unsere Fähigkeiten weiterzuentwickeln, ist es wichtig, die verfügbaren Werkzeuge zu verstehen und angemessen nutzen zu können. Doch welche Werkzeuge sind das genau? Sind es die immer zahlreicher werdenden Softwareangebote? Cutter, Fixogum, Stift und Pinsel? Oder sind es spezielle konzeptionelle Entwurfsmethoden? Um sich in diesem breiten Spektrum zurechtzufinden, ist es besonders für junge Designer:innen aufschlussreich, sich ihrer Wurzeln bewusst zu werden.
In einer kleinen Gruppe haben wir uns mit dem Thema Layering beschäftigt. Vorbilder wie Anja Kaiser und Andrea Tinnes zeigen uns, wie man mit dieser Technik arbeitet und wie man mit Rastern und Formen spannende Plakate gestaltet. Wir haben uns gefragt, wie sich Layering im Print und Web unterscheidet. Im Heft ‹Layer it› halten wir unsere Recherche und dessen Ergebnisse fest.
Das Heft ist ein Teil der Publikation ‹The F*Tool — Kit›.
Zusätzlich zur Print-Publikation haben wir die Inhalte auf eine Website übertragen. Diese ist wiederum Teil einer Sammelwebsite: Annoying–Toolkit. Die gestalterische Idee der Sammelwebsite stammt im Kern von mir, die Umsetzung ist von Lukas Simoneit.
Während des Semesters habe ich mich intensiv mit dem Riso-Druck auseinander gesetzt. Ursprünglich wollte wir die Publikation ‹Layer it› in Riso drucken. Daraus ist nichts geworden, und da ich mich trotzdem daran versuchen wollte, habe ich meinen Prozess des Semesters in diesem Heft festgehalten. Dabei habe ich nicht nur mit dem Druckverfahren gespielt, sondern auch mit der Spiralbindung.